Grundlegende Informationen zur UV-Strahlung
Optische Strahlung
Von der Strahlungsenergie, der wir täglich ausgesetzt sind, nehmen wir nur einen
sehr kleinen Teil u.a. als Licht oder Wärme wahr. Der weitaus grössere Teil dieses elektromagnetischen Spektrums bleibt vom Menschen weitgehend unbemerkt; dazu gehören u.a. auch Ultraviolett-Strahlen.
Diese Energien können anhand eines Wellenlängenmodells erläutert werden: Die Strahlen unterscheiden sich durch ihre Frequenz; so sind z.B. Radiowellen sehr langwellig, während optische Strahlen in den kurzwelligen Bereich gehören. Der Frequenzbereich der UV-Strahlung umfasst dabei nur einen sehr kleinen Teil des elektromagnetischen Spektrums.
UVA-Strahlung
Die langwelligen UVA-Strahlen treffen als Teil der Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Sie bewirken verschiedene photochemische Prozesse, haben eine kurzfristig pigmentbildende Wirkung (Sonnenbräune) und können indirekte DNA-Schäden und Melanome verursachen. UVA-Strahlen durchdringen Glas und transparente Kunststoffe.
UVB-Strahlung
Die mittelwelligen UVB-Strahlen zeigen eine verzögerte pigmentbildende Wirkung, die sich in einer vermehrten Melaninproduktion äussert. Zudem können sie Erythem-bildungen an der Haut in Form von Sonnenbrand verursachen.
Ebenso ist UVB für die Bildung von Prävitamin D im menschlichen Körper verantwortlich. Diese Strahlung wird u.a. für therapeutische Zwecke genutzt, da sie antirachitisch wirkt. Auf Meereshöhe ist der Anteil an UVB-Strahlen geringer als im Hochgebirge. Bereits normales Fensterglas ist für diese und kürzere UV-Strahlen nicht mehr durchlässig.